Landfrauenverein Bornhöved und Umgebung
Landfrauenverein Bornhöved und Umgebung
Landfrauenverein Bornhöved u. Umgebung e. V. Bornhöved ~ Blunk ~ Gönnebek ~ Damsdorf ~ Schmalensee ~ Tarbek ~ Tensfeld ~ Trappenkamp
Landfrauenverein Bornhöved u. Umgebung e. V. Bornhöved ~ Blunk ~ Gönnebek ~ Damsdorf ~ Schmalensee ~ Tarbek ~ Tensfeld ~ Trappenkamp 

Wir sind aktiv, interessiert und immer unterwegs...

Helgoland bei Sonnenschein

 

Der Wetterbericht hatte für diesen Tag sehr gutes Wetter angesagt, die Tage davor und danach war es richtig stürmisch, teilweise fuhren die Fähren da nicht, da hatten wir richtig Glück gehabt, da die Fahrt ja lange vorher gebucht war.

Morgens um 6.00 Uhr wurden wir alle mit dem Bus von Kalkberg-Reisen aus Bad Segeberg abgeholt. Um 9.15 Uhr legte dann die Fähre in Büsum ab, wir bekamen noch den Hinweis den Sonnenschutz nicht zu vergessen und die Überfahrt war dann auch ruhig, sonnig und auch Sandbänke und Seehunde, Trischen waren zu sehen. Das Ausbooten in Helgoland mit den Börte-Booten war für einige auch neu, jedoch bei fast keinen Wellengang einfach. Jeder erkundete nun für sich selber die Insel bei Sonnenschein, die Dünne, das Ober/Unterland. Wir sind über die vielen Treppen aufs Oberland gegangen und dann an dem Rundweg zur „Langen Anna“, es gab sehr viel zu sehen. Die Tölpel, Möwen und Lummen besetzten die schmalsten Felsvorsprünge um ihren Nachwuchs großzuziehen und die Geräuschkulisse war riesengroß und wir konnten viele Fotos machen. Schnell war die Zeit auf Helgoland wieder vorbei, schnell noch was Essen und dann ging es wieder mit der „Lady von Büsum“ zurück. Für 3,5 Std. auf Helgoland waren wir insgesammt15 Stunden unterwegs. Um die Insel richtig kennen zu lernen sollte man doch lieber 1 oder 2 Übernachtungen einplanen, dieses war die Meinung vieler Mitreisenden.

Doch wir hatten das Glück, alles bei Sonnenschein zu sehen, und das war auch schon viel wert.

Haus- und Heilmittel bei Wehwehchen und Zipperlein

 

Zu dieser Veranstaltung kamen ins „Uns Huus“ in Tensfeld Frauen aller Altersgruppen, um Frau Gisela Wroblewski aus Liliental/Dobersdorf, Ärztlich gepr. Gesundheitsberaterin GGB zuzuhören. Es gab eine Menge interessanter Tipps, die wir sofort umsetzen können:

Lachen fördert die Abwehrkräfte, das hörten wir alle gerne. Durch zu enge Kleidung entsteht Stauwärme und wir riskieren eine Erkältung, besser im Zwiebel-Look kleiden. Außerdem gilt das regelmäßig gründliche Händewaschen und unterwegs Finger weg vom Gesicht ( Schleimhäute). Bei beginnender Erkältung Kneipp anwenden (bis zum Knie 10 Min. sehr warmes Wasser und dann 10 Sek. sehr kaltes Wasser, öfters wiederholen und nicht abtrocknen).

Bei Hautprobleme rät Frau Wroblewski, milde Produkte zum Duschen nehmen und nicht so oft zu duschen. Zu viel Cremen ist nicht gut für die Haut. Im Winter besonders viel rausgehen, viel Bewegung am besten bei Sonnenschein, das ist gut für die Durchblutung und stärkt die Abwehrkäfte, was wiederum gut ist für die Gesundheit und es hilft auch gegen Depressionen. Auch das Thema Fasten sprach sie an und gab nützliche Anregungen.

Nachdem wir viele Informationen zu Haus- und Heilmittel erhalten haben, stellten wir noch eine Creme zum natürlichen Heilprozess der Haut aus Kokosöl und Lavendel her.

Zum Abschluss wurde eine Suppe und ein Salat mit Gemüsesorten der Saison hergestellt, dazu gab es frisches Dinkel-Vollkornbrot. Es war für uns alle sehr gut im Geschmack und für mich persönlich war neu, dass man auch Steckrüben und rohe Rote Beete ungeschält und roh im Salat essen kann.

Es war ein interesannter Vortrag, mit vielen natürlichen Heilmitteln.

Wie gut kennen wir unsere Heimat?

 

Zu unserer Fahrt ins Blaue waren viele Mitglieder mitgekommen.

Was, es soll in die Nachbarschaft, die Nachbardörfer gehen, das kennen wir doch alles schon, sagten einige dann zu Beginn. Nun, zuerst wurden wir mit einem Sekt am Torhaus Seedorf empfangen und dann ging die Tour los. Die Himmelsallee gibt es nur einmal in Deutschland, haben wir nicht gewusst. Das Dorf Berlin ist älter als die Großstadt, ja wussten wir, die Namensschilder der Straßennamen brachten die Bürgermeister (der Großstadt Berlin) bei Besuchen mit, nicht gewusst. Und so ging es mit vielen Informationen weiter über Steenkrütz, Travenhorst u.s.w. nach Hutzfeld zum Mittagessen bei Familie Schmidt. Und hier waren wieder alle angenehm überrascht, es gab vieles aus Großmutters Kochbuch wie Rübenmus, große Bohnen, Birnen Bohnen+Speck, Fliederbeersuppe und großen Hans was bei allen sehr gut ankam, das habe ich ja lange nicht mehr gegessen, das habt ihr gut ausgesucht, hörte ich immer wieder. Über Bosau, die Geschichte der Kirche gehörte natürlich dazu, jedoch auch der Friedhof mit der Geschichte von dem weißen und schwarzen Grabstein an der Doppel-Grabstelle war für uns neu, ja so ist leider das Leben. Mit weiteren Informationen, nicht zu viel oder wenig, genau richtig, ging es zum Kaffeetrinken zum Bauerhof Cafe`am Dodauer Forst bei der Familie Biss. Hier konnte jeder sich sein großes Tortenstück selber aussuchen, einfach lecker. Es war eine richtig gute, schöne, interessante Fahrt. Gut das ich dabei war, sagten auch die, die zuerst nicht so von dem Reiseziel angetan waren. Vielen Dank an Jutta Neuber die uns an diesem schönen Tag unsere nähere Umgebung mit vielen Geschichten erzählt hat, es ist empfehlungswert.

Wir brauchen nicht immer in die Ferne fahren um einen schönen Tag zu haben.

Telemedizin: „Wir lassen uns nicht abhängen! Telemedizin bietet dem ländlichen Raum eine medizinische Alternative“

 

Informieren, Ängste nehmen, zur Diskussion anregen: So lauten die Ziele der Kampagne „Wir lassen uns nicht abhängen“, die die Ärztekammer Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Landfrauen Verband Schleswig-Holstein e.V. zum Thema Telemedizin in diesem Jahr gestartet hat. Anfang Februar war Dr. Franz Bartmann, Präsident der Ärztekammer, deshalb bei den Landfrauen Bornhöved zu Gast.

 

Der Telematik-Experte zeigte die Chancen der neuen Technik auf, machte aber auch gleich zu Beginn klar: „Wir haben noch genug Ärzte, die man besuchen kann und ein Arzt ist auch immer noch erforderlich, um eine Diagnose zu stellen.“ Dennoch gebe es tolle Projekte, die gerade erprobt oder z. B. in den USA schon im Einsatz seien. Wie die Allgemeinmedizinerin, die bei Hautproblemen digital mit einem Dermatologen verbunden ist und die Aufnahmen des Auflichtmikroskopes unmittelbar an ihren Kollegen zur Beratung senden kann. Über Kamera und Bildschirm können sich die behandelnden Ärzte gemeinsam mit der Patientin über das weitere Vorgehen beraten – ohne Überweisung und Warten auf einen Termin. Bartmann sieht darin den Vorteil, dass die Patientin erlebt, wie zwei Leute gemeinsan an einem Problem arbeiten und nicht nacheinander, was die Behandlungstreue deutlich erhöhe. „Das ist ein Szenario, das Zukunft hat: Die fachärztliche Unterstützung des Mediziners in der Grundversorgung ist ein tolles Beispiel, gemeinsam zu behandeln“, so Bartmann. Zudem seien „fantastische Apps“ in der Entwicklung: Malaria-Diagnostik innerhalb von Sekunden mittels Fingerauflegen auf ein Gerät, das man mit dem Smartphone verbindet oder der transkutane Blutzuckermesser, dessen Daten direkt auf das mobile Telefon gesendet werden, sind nur einige der Beispiele. „Es gibt lernende Systeme, die Röntgenaufnahmen besser analysieren als der Mensch. Die stellen die ärztliche Kompetenz schon langsam in den Schatten“, führte Bartmann die Vorteile der Digitalisierung aus. Natürlich würden Ärzte nicht überflüssig, aber die Effizienz des Einzelnen würde deutlich verbessert.

 

Eine weitere Möglichkeit, die die Telemedizin bietet, ist das Medizinische Assistenzpersonal (MFA), das mit Zusatzausbildung selbstständig Hausbesuche bei Patienten durchführen kann. Sie führen z. B. Messungen von Blutdruck mit Geräten durch, die ihre Daten direkt an den behandelnden Arzt senden, der über ein Tablet auch persönlich mit dem Patienten sprechen kann.

 

Christian Kraus, Allgemeinmediziner aus Trappenkamp, war ebenfalls als Gast der Infoveranstaltung geladen. Er bestätigte, dass der Einsatz von MFA, die eigenständig Besuche durchführen und als „verlängerte Augen, Nasen, Hände und Ohren des Arztes“ fungieren, in seiner Praxis schon Usus ist. Er mahnte aber auch, den Datenschutz nicht außer Acht zu lassen. „Es wird gehackt, was zu hacken ist. Wir sind vorsichtig in der Abgabe personalisierter Daten“, so Kraus. Er plädierte dafür, die Chancen der Telemedizin zu nutzen, dabei aber die Risiken nicht zu vergessen. Auch Bartmann betonte, dass der Datenschutz nicht zu vernachlässigen sei.

 

 

Jahreshauptversammlung 2017 am 24. Januar

 

Traditionell startet das Landfrauenjahr mit der Jahreshauptversammlung. Die 1. Vorsitzende Wiebke Bock konnte über 40 Mitglieder im Gasthof Voß in Schmalensee begrüßen.

Ebenfalls schon Tradition ist es, jährlich einen Betrag in Höhe von 200 Euro an einen Verein, für ein besonderes Projekt o. ä. zu spenden. Da auch die Bornhöveder Landfrauen für die Landesgartenschau eine Bienenskulptur beigetragen haben und die Biene seit über 100 Jahren das Symbol der Landfrauen ist, sollten in diesem Jahr die Bienen von der Spende profitieren. Dies ist auch mit der Spende an die Bienen-AG der Richard-Hallmann-Schule Trappenkamp gelungen: Die ehrenamtlichen AG-Leiter und Imker Andreas Bernitt und Rolf Göttsche sowie die Schüler Jan-Enrik Hopp und Peer Doose freuten sich über die finanzielle Unterstützung und informierten die Landfrauen über die Arbeit der Bienen-AG, die wichtige Bedeutung der Bienen und über die Aufgaben eines Imkers. Die Landfrauen waren so sehr interessiert an diesem Thema, dass spontan beschlossen wurde, im nächsten Jahr die AG noch einmal zu einer seperaten Veranstaltung einzuladen.

Im Anschluss berichtete der Vorstand über die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und Wiebke Bock stellte sich noch einmal für das Amt der 1. Vorsitzenden zur Wahl, was von den Mitglieder einstimmig begrüßt wurde.

Abgerundet wurde die Jahreshauptversammlung durch die Vorstellung des neuen Jahresprogrammes. Vom modernen Gesundheitsthema "Telemedizin", über die Herstellung von Hausmitteln bei Wehwehchen und Zipperlein, Bustouren quer duch Schleswig-Holstein und nach Hamburg, einer Fahrradtour, einer Fahrt ins Blaue bis zu einem spannenden Nachmittag am Reformationstag mit der Pastorin Ulrike Egener reichen die Angebote. Das immer gut besuchte Frauenfrühstück bei Annegret Voß darf ebenfalls in keinem Jahresprogramm fehlen. Die Jahresfahrt führt in diesem Jahr in den Spreewald.

Weihnachtsmarkt am 19. November 2016 in der Alten Schmiede in Bornhöved

 

Bereits zum 3. Mal gab es das Landfrauencafé auf dem Weihnachtsmarkt in der Alten Schmiede. Mit reichlich Selbstgebackenem und Schmalzbroten zu familienfreundlichen Preisen haben wir die Gäste verwöhnt. Der Wettergott war uns wohl gesonnen, der Markt gut besucht und alle waren vorweihnachtlich eingestimmt.

 

 

Besuch des Weihnachtsmarktes in Rostock

 

Eine Woche später, am 26. November, starteten wir gemeinsam zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr und besuchten den Weihnachtsmarkt in Rostock. Das Wetter und die Stimmung waren gut, für Jeden war etwas dabei, wer wollte, konnte den Besuch in Rostock auch für einen Stadtbummel nutzen. Satt und müde haben wir gegen 16 Uhr den Heimweg angetreten.

 

 

Olivia Jones Tour - ein einzigartiges Erlebnis

 

Am Abend des 14.Oktobers 2016 ging es für uns nach Hamburg, Nach einem gemeinsamen Imbiss ging es zum Treffpunkt. Oh Schreck, da warten so viele Leute auf eine Führung, doch es wurde alles gut, wir bekamen für unsere Gruppe wie gebucht Olivia Jones. Sie ist sehr groß - 2 m, wie immer schrill geschminkt und sehr sympathisch auf eine besondere Art, typisch für den Kiez. Nachdem sie uns einiges über die Geschichte der Umgebung erzählt hatte ging es „Husch, husch ihr Lieben“ über die Straße in einen Sex-Shop, dann vorbei an der Davidswache -“Besichtigung von Innen kann sich jeder später selbst erarbeiten“... wir wollten es natürlich alle nicht. Im Kiez-Museum gab es alkoholische Getränke und es konnten private Fotos mit Olivia gemacht werden. Danach ging es mit Blick auf die Herbert-Straße weiter vorbei an einem Swinger-Club über den Hans-Alberts-Platz zur Gaststätte "Silberbüchse" ( eine alte Kneipe mit Tradition, hier gehen auch oft die Künstler nach ihren Vorstellungen hin) und oft kam, wenn es weiter gehen sollte, der Spruch „ Husch, husch Ihr Lieben“. An vielen jungen Frauen, die hier ihr Geld verdienen kamen, wir auch vorbei, (es sind in Hamburg an die 3000 Frauen). Zum Schluss waren wir in der Straße „Große Freiheit“ mit seinen vielen Lokalen. Hier hat Olivia 3 Lokale, eins nur für Frauen, ein für die Gegend typisches Lokal und eins mit einer Showbühne. Mit vielen Informationen und Eindrücken über den Hamburger Kiez beendeten wir nach einer tollen Tour diesen Tag und haben den Spruch von Olivia noch lange im Ohr „ Husch, Husch ihr Lieben.